BMW Motorsport Historie

 

HOME

 


Artikel
Beschreibung
BMW Motorsport Historie

BMW sammelte Motorsport-Erfolge mit Motorrädern, Tourenwagen, Sportwagen und Formel-Autos. Innovative Technik für sportliche Wettbewerbe und Rekordjagden gehören seit den frühen Tagen des Unternehmens zu seinem Selbstverständnis. Deshalb schreibt die Firmenchronik auch ein Stück Motorsport-Geschichte. Einen Überblick über die BMW Geschichte im 4-rädrigen Motorsport erhalten Sie hier.

 

Meilensteine von Mille Miglia bis M1
Nach immer neuen Weltrekorden und Meistertiteln mit Flugmotoren und Motorrädern setzte sich bei BMW auch der Automobilsport durch. Als einer der ersten internationalen Tourenwagenerfolge ist ein Doppelsieg bei dem legendären italienischen Straßenrennen Mille Miglia (tausend Meilen) mit dem BMW 328 anno 1940 verbrieft.

 

 

 

 

Der nächste große Erfolg im Automobilsport gelang 1960: Hans Stuck senior, der Bergkönig aus Grainau, wurde Deutscher Meister. 1966 schaffte Hubert Hahne mit dem BMW 2000Ti als erster Fahrer eine Runde auf der Nürburgring-Nordschleife in weniger als zehn Minuten.

BMW mit Turbolader
Im BMW 2002, mit dem Dieter Quester 1968 und -69 Tourenwagen-Europameister wurde, kam erstmals ein Turbolader zum Einsatz. Die erfolgreichen Rennställe dieser Zeit waren Alpina, Koepchen und Schnitzer; zu ihren besten Fahrern gehörten neben Quester auch Hans-Joachim Stuck, Toine Hezemans, Ronnie Petersen, Chris Amon, Helmut Kelleners und später auch Niki Lauda.

 

 

 

In den Jahren 1973 bis 1979 wurden sechs Tourenwagen-Europameisterschaften mit dem BMW 3.0 CSL gewonnen. Mit dem BMW 320 des Schnitzer-Teams wurde Harald Ertl 1978 Deutscher Rennsportmeister.

Nachwuchsliga Formel 2
Zur gleichen Zeit, in den Jahren 1973 bis 1982, war der BMW Vierzylinder-Motor in der Nachwuchsliga Formel 2 das Maß der Dinge. Jean-Pierre Jarier wurde 1973 Europameister, Patrick Depailler -74, Jacques Laffite -75, Bruno Giacomelli -78, Marc Surer -79 und Corrado Fabi -82. Sie alle schafften später den Sprung in die Formel 1.
Procar M1 als F1-Rahmenprogramm
1979 und '80 setzte BMW eine neue Idee im Rahmenprogramm der Formel-1-Grands-Prix um: die Procar-Serie. In dem edlen Markenpokal mit dem Straßen-Sportwagen BMW M1 traten regelmäßig junge Talente gegen die schnellsten Fünf des Formel-1-Qualifyings an.

Formel 1 mit schierer Power
Am 24. April 1980 gab BMW das Engagement des Unternehmens als Motorenlieferant in der Formel 1 bekannt. Paul Rosche konstruierte aus einem Vierzylinder-Serienblock ein auf 1,5 Liter Hubraum reduziertes Vierventil-Triebwerk. Mit Spezial-Kraftstoff und Abgasturbolader - betrieben mit 2,9 bar absolut, das entspricht 1,9 bar Überdruck - leistete dieser anfangs etwa 650 PS. Am Ende der Karriere dieses Motors waren es wohl bis zu 1400 PS. Rosche: So genau konnten wir das nicht sagen, weil unsere Prüfstände damals nur bis maximal 1280 PS anzeigten. Schiere Leistung war das Gebot der Stunde.

 

 

 

Am 23. Januar 1982 starteten Nelson Piquet und Riccardo Patrese beim Saisonauftakt in Kyalami, Südafrika, auf Brabham BMW zum ersten Einsatz aus der ersten Reihe - und schieden wegen Unfalls bzw. Ölverlusts beide rasch aus.

 

 

 

Am 9. Mai 1982, beim fünften Renneinsatz des neuen Motors, sammelte Piquet als Fünfter des GP Belgien die ersten WM-Punkte. Den ersten Sieg errang der Brasilianer am 13. Juni jenen Jahres im kanadischen Montreal,  die erste Poleposition am 15. August beim GP Österreich in Zeltweg.

BT 52 - die neue F1-Generation
Für die F1-Weltmeisterschaft 1983 hatte Brabham-Konstrukteur Gordon Murray in bemerkenswerter Geschwindigkeit auf ein neues technisches Reglement reagiert. Brabham-Chef Bernie Ecclestone sprach vom Brabham BT 52 als "dem ersten Auto der neuen Generation".

 

 

 

Zudem war die BMW Turbo-Power wiederum weiter gewachsen, und in der Tat war Piquet der Konkurrenz beim Saisonauftakt in Sao Paulo voraus. Er gewann sein Heimrennen. In Brasilien war auch erstmals ein dritter BMW Turbo-Kunde neben Piquet und Patrese unterwegs: Manfred Winkelhock im ATS BMW.

Weltmeister nach 630 Tagen
Die Saison -83 wurde ein Thriller. Es dauerte zwölf Rennen und genau ein halbes Jahr, ehe Nelson Piquet wieder gewann. Doch er behielt die Nerven und sammelte fleißig Punkte. Das Team perfektionierte Murrays Idee vom "geplanten Boxenstopp" - der Konstrukteur im Hippie-Look verstand es, aus besseren Rundenzeiten dank geringeren Tankinhalts Kapital zu schlagen. Siege erzielte Piquet noch in Monza und in Brands Hatch. Beim Finale in Kyalami reichte ihm der dritte Platz für den Weltmeistertitel. 630 Tage waren seit dem ersten Einsatz des BMW Triebwerks vergangen.

 

 

 

1984 wurde Piquet WM-Fünfter. Ebenfalls für Brabham waren im Laufe der Saison Manfred Winkelhock sowie die Brüder Teo und Corrado Fabi im Einsatz. Winkelhock war zunächst für ATS gefahren und hatte dort bald einen neuen Teamkollegen bekommen: Der heutige BMW Motorsport Direktor Gerhard Berger gab sein Formel-1-Debüt.

 

 


Im Folgejahr fuhr Berger an der Seite von Thierry Boutsen einen Arrows BMW, bestplatzierter BMW Pilot war erneut - und zum letzten Mal -Nelson Piquet auf Brabham BMW als WM-Achter. 1986 übernahm Berger die Rolle des Bestplatzierten mit BMW Power, der Österreicher wurde WM-Siebter. In Mexiko hatte er in einem Benetton den letzten Sieg für den BMW Vierzylinder erzielt, Ende 1987 wurde der Bau der BMW F1-Motoren eingestellt - die Turbo-Ära in der Formel 1 war vorbei.

 

Tourenwagenerfolge mit dem 6er Coupé
Parallel zur Formel 1 fuhr Berger bis einschließlich 1986 Tourenwagenrennen mit dem Schnitzer-Team auf BMW 635 CSi Coupé. 1985 gewannen sie gemeinsam das 24-Stunden-Rennen in Spa-Francorchamps (B), 1986 die Europameisterschaftsläufe in Misano (I) und Nogaro (F). EM-Sieger wurde in jenem Jahr Teamkollege Roberto Ravaglia.
Fahrmaschine BMW M3
Ab 1987 war der schlanke, kernige Nachfolger des 6er Coupés am Start: 
der BMW M3 - eine Fahrmaschine mit 355 PS aus einem 2,5-Liter-Vierzylindermotor. Im ersten Einsatzjahr holte der Italiener Ravaglia damit den Weltmeistertitel, im Folgejahr seinen zweiten Europameistertitel. 
1989 gewann er die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft auf BMW M3, 1990 und -91 die italienische. Bis einschließlich 1992 erzielten BMW M3-Piloten über 1500 Einzelsiege und mehr als 50 internationale Titel.
Talentförderung im Formelsport
Seit 1991 gibt es eine gemeinsame Talentförderung von BMW und ADAC im Formelsport. In der Nachwuchsklasse fahren schon 15-Jährige in kleinen Formel-Rennwagen mit BMW Motorrad-Motoren und -Getrieben. In dieser Serie lernte auch Ralf Schumacher, heutiger Pilot im BMW WilliamsF1 Team, 1993 das Formel-ABC. Seit 2002 startet der Nachwuchs mit brandneuen, modernen Fahrzeugen von BMW, dem Formel BMW FB2 (s. Formel BMW).

Zweiliter-Tourenwagen: Die Stars der 90er
Für eine neue, seriennähere Tourenwagenklasse - damals Klasse 2 oder Zweiliter-Klasse genannt, später Supertourenwagen oder kurz STW - baute BMW erneut einen Tourenwagen der Superlative: den BMW 320i. 1997 wurde die Rennversion des 3er BMW (E36) als erfolgreichster Tourenwagen mit dem World Cup des Automobilsport-Weltverbandes FIA ausgezeichnet.

 

 

 

 

Von 1993 bis einschließlich 1998 wurden mit dem BMW 320i 29 internationale Meistertitel gewonnen, darunter drei in Deutschland: 1994 und 1998 durch Johnny Cecotto, 1995 durch Joachim Winkelhock.

 

 

 

 

 

1998 schloss BMW das Kapitel Supertourenwagen gebührend ab. 
Das BMW Motorsport Team Schnitzer gewann mit Johnny Cecotto erneut die STW-Krone. Fortan konzentrierte sich BMW auf ein ehrgeiziges Sportwagen-Projekt und vor allem auf die Rückkehr in die Formel 1 zur Saison 2000.

Diesel-Sieg bei den 24h auf der Nordschleife
Ein ganz besonderer Sieg gelang am 14. Juni 1998: BMW hatte ein hochmodernes Dieseltriebwerk im BMW 320 installiert und gewann damit das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die Sieger hießen Hans-Joachim Stuck, Christian Menzel, Marc Duez und Andreas Bovensiepen. Noch nie zuvor hatte ein Tourenwagen mit Dieselmotor den Gesamtsieg bei einem solchen 24-Stunden-Rennen errungen.

 

 

 

 


Dieser Triumph war der insgesamt 16. BMW Sieg bei dem Langstreckenklassiker auf dem Nürburgring seit der Premiere im Jahr 1970. Damals hieß der Sieger auch Hans-Joachim Stuck, er fuhr einen BMW 2002Ti. 
Das 24-Stunden-Rennen im belgischen Spa-Francorchamps gewannen BMW Tourenwagen bis einschließlich 1998 sogar 21 Mal.

 

 

Marathon Men - die Liebe zu Le Mans
Bereits 1995 gewann der geschlossene Sportwagen McLaren F1 GTR mit dem BMW V12-Zylinder das 24h-Rennen von LeMans und führte die Langstrecken-Erfolgsserie von BMW fort.

 

 

 

 

 

 

Am 13. Juni 1999 um 16 Uhr gelang dann mit der Weiterentwicklung dieses V12-Motors erstmals auch ein BMW Gesamtsieg mit einem offenen Sportwagen bei der Königin unter den 24-Stunden-Rennen in Le Mans.

 

 

 

V12 LMR - eine starke Kooperation
Der BMW Le Mans Roadster (LMR) wurde im englischen Grove in Kooperation mit WilliamsF1 gebaut - die junge Partnerschaft feierte ihren ersten Erfolg. Der Le Mans-Einsatz war auch der erste unter der gemeinsamen Zuständigkeit der BMW Motorsport Direktoren Gerhard Berger und Mario Theissen. Das Einsatzteam rekrutierte sich aus BMW, WilliamsF1- und Schnitzer-Mitarbeitern, alle zusammen arbeiteten unter der Regie von Charly Lamm.

 

 

 

Die Sieger Joachim Winkelhock, Pierluigi Martini (I) und Yannick Dalmas (F) legten mit dem BMW V12 LMR 366 Runden à 13,6 Kilometer zurück. In der BMW Box wurde gemeinsam gefeiert, aber auch einander getröstet, denn der zweite BMW V12 LMR mit Tom Kristensen (DK), JJ Lehto (FIN) und Jörg Müller (D) war als souveräner Spitzenreiter kurz vor zwölf Uhr am Sonntag nach einem Unfall ausgefallen - eine lockere Schraube war die Ursache. 

 

 

 

Am Samstagnachmittag hatte sich das Trio die Führung erkämpft und über 18 Stunden lang gehalten. Neun Stunden lang hatte BMW eines der stärksten Starterfelder in der Le Mans-Geschichte sogar mit einer Doppelführung dominiert.

V12-Erfolge in Amerika
Der BMW Sportwagen mit dem 580 PS starken Sechsliter-V12-Motor bewies sich auch in Amerika als Erfolgsmaschine: Schon im März '99 hatten Kristensen/Lehto/Müller das Zwölf-Stunden-Rennen von Sebring in Florida (USA) gewonnen, nach dem Triumph in Le Mans folgten noch drei weitere Siege in der American Le Mans Series (ALMS) - einer neuen Serie, in der nach dem gleichen Technik-Reglement wie in Le Mans gefahren wurde.

In der ALMS gelangen Lehto und Müller auch 2000 noch zwei Siege mit dem 99er BMW Sportwagen gegen die Konkurrenz der neuen Modelle. Das Duo gewann in Charlotte (USA) und Silverstone (GB).

Vorbereitung auf das Formel-1-Comeback


Paul Rosche konstruierte den BMW V10-Zylinder und betreute den Bau der neuen Motorenfabrik in München, in unmittelbarer Nähe des BMW Forschungs- und Innovationszentrums FIZ.
Am 1. Oktober 1998 nahm Gerhard Berger seine Tätigkeit als BMW Motorsport Direktor auf. Im April 1999 wurde der Techniker Mario Theissen zum zweiten BMW Motorsport Direktor berufen. Im Dezember 1998 verpflichtete BMW Jörg Müller als Formel-1-Testfahrer.

 

 

 

 

 

Ab dem 27. April 1999 um 9.26 Uhr testete BMW den Formel-1-Motor im Fahrbetrieb, zunächst auf dem firmeneigenen Versuchsgelände in Miramas (F). Als Testträger diente ein von WilliamsF1 übernommenes 98er Chassis, pilotiert von Jörg Müller. Mit der Aufnahme der offiziellen FIA-Testfahrten am 1. Dezember 1999 in Jerez begann die Geschichte des BMW WilliamsF1 Teams.

Spurt aus dem Stand
Das BMW Formel-1-Comeback begann mit einem Rekord: Ralf Schumacher (D) kam am 12. März 2000 in Australien beim ersten Grand Prix des BMW WilliamsF1 Teams als Dritter ins Ziel und sorgte damit für den erfolgreichsten Formel-1-Einstieg eines Motorenherstellers seit 1967. 
Eine relativ hohe Zuverlässigkeit und unermüdliche Weiterentwicklung prägten die Saison. Schumacher und Jenson Button (GB) platzierten sich 14-mal in den Punkterängen. Am Ende der Debütsaison belegte das Team Rang drei in der WM der Konstrukteure. 36 WM-Punkte waren die Ausbeute. 

2001 etablierte sich das BMW WilliamsF1 Team schon als drittes Top-Team. Mit vier souveränen Siegen und vier Polepositions hatte niemand gerechnet. Ralf und sein neuer Teamkollege Juan Pablo Montoya (COL) erzielten insgesamt neun Podiumsplätze

2001 mit dem BMW M3 GTR in Amerika zum Titel


In der Saison 2001 wechselte BMW in der ALMS von der Prototypenklasse in die GT-Klasse - mit einer ultimativen Fahrmaschine, dem neuen BMW M3 GTR.Unter der Regie von Charly Lamm siegte das bullige Coupé in allen Disziplinen: BMW Werksfahrer Jörg Müller gewann die Fahrermeisterschaft, BMW Motorsport siegte im Teamklassement, und BMW wurde Markenmeister im wichtigsten Auslandsmarkt des Unternehmens.


Mit einem seriennäheren BMW 320i wurde Peter Kox (NLD) im gleichen Jahr Tourenwagen-Europameister.

 

BMW gewinnt mit dem 320i die Markenwertung 2003

Die ETCC war im Jahr 2003 ein über 20 Läufe dauerndes Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen BMW und Alfa Romeo. Am Ende ernteten beide einen Titel: BMW gewann die Markenmeisterschaft, die Fahrer-EM ging nach Italien.

Erst das Finale im italienischen Monza brachte die Entscheidung. BMW benötigte nur noch zwei Punkte zum Gewinn der Markenwertung und brachte im ersten der zwei Rennen den Titel unter Dach und Fach. Der Kampf um die Fahrerkrone blieb bis zur letzten Runde des zweiten Laufs offen, schließlich gewann Gabriele Tarquini mit einem einzigen Punkt Vorsprung auf Jörg Müller vom BMW Team Deutschland.
 

Priaulx gewinnt für BMW den Fahrertitel in der FIA ETCC 2004

Andy Priaulx ist der neue Meister der FIA European Touring Car Championship (ETCC). Der Fahrer vom BMW Team Great Britain setzte sich im letzten Rennen der Saison auf dem "Dubai Autodrom" gegen seinen BMW Markenkollegen Dirk Müller durch. Enger hätte die Entscheidung im Titelkampf nicht verlaufen können. Beide Piloten lagen nach dem Rennen mit je 111 Punkten gleichauf, so dass schließlich die Anzahl der Laufsiege den Ausschlag geben musste. Priaulx stand im Saisonverlauf fünf Mal ganz oben auf dem Treppchen, der BMW Team Deutschland Fahrer hingegen nur drei Mal. Damit ging nach dem Herstellertitel und der Independents Trophy (Sieger: Tom Coronel) auch die dritte Trophäe in der FIA ETCC an BMW.

"Ein toller Abschluss eines schwierigen Jahres 2004"

in unserem Rennrückblick lässt der Teamchef des BMW WilliamsF1 Teams, Frank Williams, den Grand Prix von Brasilien und die FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 noch einmal Revue passieren. "Juan Pablos Sieg in Brasilien war ein toller Abschluss eines schwierigen Jahres", meint der Engländer.

 

Fahrzeuglackierung für 2005

Neue Lackierung und Partner vorgestellt
Auf dem 'Bahrain International Circuit' hat das BMW WilliamsF1 Team nicht nur die Fahrzeuglackierung für 2005, sondern auch neue Partner offiziell präsentiert.

Andy Priaulx gewinnt Tourenwagen-Weltmeisterschaft.

20.11.2005

Beim spannenden Saisonfinale der FIA World Touring Car Championship in Macau hat sich Andy Priaulx vom BMW Team UK den Weltmeistertitel gesichert. Der 31-Jährige belegte in beiden Rennen auf dem „Guia Circuit“ den zweiten Platz.

Priaulx verdrängte damit BMW Team Deutschland Fahrer Dirk Müller, der als WM-Führender nach China gereist war, noch von der Spitze der Fahrerwertung und hat nach 20 Rennen 101 Punkte auf dem Konto, Dirk Müller folgt mit 86 Zählern auf Rang zwei.

Auch in der Hersteller-WM machten die Fahrer der BMW Länderteams den Sieg perfekt. BMW verwies Alfa Romeo in dieser Meisterschaft mit 273 Punkten – und einem Vorsprung von 37 Zählern– auf den zweiten Platz. In der Wertung der Privatfahrer siegte ebenfalls ein BMW Pilot: Marc Hennerici genügte ein dritter Rang im ersten Lauf, um seine Führung in der Independents Trophy zu verteidigen. Nach 1987, als Roberto Ravaglia auf einem BMW M3 den ersten WM-Titel im Tourenwagensport erringen konnte, gelang BMW somit auch bei der Neuauflage der WM ein Triumph.

Die längste Saison in der Formel-1-Geschichte 2005

Mark Webber und Nick Heidfeld waren die beiden Fahrer, die für das BMW WilliamsF1 Team im Verlauf der FIA Formel-1-Weltmeisterschaft 2005 etatmäßig ins Steuer griffen. Nick konnte in der ersten Saisonhälfte überzeugen, musste allerdings die abschließenden fünf Rennen aufgrund einer Verletzung auslassen. Für den Deutschen sprang Test- und Ersatzfahrer Antonio Pizzonia ein.

In Malaysia, gleich beim zweiten Grand Prix des Jahres, sorgte Nick für ein Highlight und errang als Dritter den ersten Podestplatz der Saison für die englisch-deutsche Partnerschaft. Zwei weitere Male platzierte sich der 28-Jährige in den Top-Drei. Auf dem Nürburgring holte er zunächst die erste Poleposition seiner Laufbahn und fuhr im Rennen auf Rang zwei. Dasselbe Ergebnis erreichte er beim prestigeträchtigen Grand Prix von Monaco. Insgesamt sammelte Nick 28 WM-Punkte.

 

BMW Motorsport bietet BMW 120d für den Kundensport an

11.01.2006

das 245 PS starke Rennfahrzeug wurde von BMW Motorsport entwickelt. Sein Einsatzgebiet liegt bei Rallyeveranstaltungen genauso wie bei Langstreckenrennen rund um den Globus. Wie sein Serienpendant kommt auch der aufgeladene Vierzylinder-Reihendieselmotor der Motorsportversion des BMW 120d von der österreichischen BMW Motoren GmbH Steyr.

Erster Testtag für das BMW Sauber F1 Team 2006

Auf dem Programm mit dem Sauber C24B-Chassis und BMW P86 V8-Motor standen verschiedene Systemchecks und die Beurteilung verschiedener Einstellungen. Zudem wurde ein Reifentestprogramm mit Michelin durchgeführt und die neue Traktionskontrolle getestet. Am Donnerstag wird man erneut Reifen testen, Bremsentests und wieder Systemchecks durchführen.

 

"Ganz besonderer Tag" für das BMW Sauber F1 Team

17.01.2006

Der Bolide hat dem neuen Reglement entsprechend einen 2,4-Liter-V8-Motor im Heck, der rund 730 PS leistet. Das Fahrzeug ist überwiegend in weißen und blauen Farben mit einigen roten Streifen gehalten - den traditionellen Farben von BMW Motorsport

 

Das Abenteuer Formel 1 geht man im Hause von BMW in diesem Jahr anders an als zuvor. Mit Sauber übernahm man einen Rennstall und wird nun unter dem Namen BMW Sauber F1 Team als reines Werksteam an den Start gehen. Doch unmittelbare große Erfolgserlebnisse oder gar Siege stehen für 2006 nicht auf dem Plan, dafür sei noch zu viel Aufbauarbeit zu leisten.

BMW Z4 M Coupé als Rennsport-Kit.

24.02.2006

Die Rennsport-Version des bereits serienmäßig eindrucksvollen BMW Z4 M Coupés ist der erste Zweisitzer, den BMW Motorsport als Kit für Kundenteams anbietet. Ein hoher Anspruch bestimmte die Entwicklung: die Eignung für die spektakulärste Rennstrecke der Welt, die Nürburgring-Nordschleife. Unter anderem in der dort ausgetragenen Deutschen Langstreckenmeisterschaft und beim legendären 24-Stunden-Rennen kann das neue Motorsport-Coupé von privaten BMW
Kundenteams eingesetzt werden.

BMW sichert sich trotz Nullnummer Platz fünf,

22. Oktober 2006

Toller Einstand für das BMW Sauber F1 Team in der Formel 1 - beim Saisonfinale in Sao Paulo sicherte man sich den fünften Platz

Das BMW Sauber F1 Team freut sich über den fünften Platz in der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft, den das Team im Finale seiner ersten Saison in São Paulo unter Dach und Fach brachte. Beim Großen Preis von Brasilien kam allerdings keiner der Fahrer in die Punkte. Robert Kubica wurde Neunter, Nick Heidfeld flog sechs Runden vor Rennende nach Berührungen mit der Konkurrenz in die Streckenbegrenzung.

BMW und Andy Priaulx gewinnen Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2006.

19.11.2006

Andy Priaulx ist der alte und neue Tourenwagen-Weltmeister. Beim Saisonfinale der FIA World Touring Car Championship in Macau feierte der Pilot vom BMW Team UK im ersten Lauf den Sieg und belegte im zweiten Rennen Platz fünf. Mit insgesamt 73 Punkten sicherte er sich zum zweiten Mal in Folge den WM-Titel.

Herstellerwertung geht an BMW
Müller gewann den zweiten Lauf auf dem "Guia Circuit" nachdem er in Lauf eins als Sechster ins Ziel gekommen war. In der Herstellerwertung hat BMW zum Saisonende 254 Punkte auf dem Konto und einen Vorsprung von 19 Punkten auf Verfolger SEAT. Auch in dieser Meisterschaft gelang somit die Titelverteidigung.

20.11.2007 Zum zweiten Mal in Folge hat sich der BMW 320si WTCC als stärkstes Auto im Feld der Tourenwagen-Weltmeisterschaft erwiesen. Für BMW ist es gar der dritte WM-Titel bei den Herstellern hintereinander. Dieser Erfolg ist kein Zufall, sondern der Lohn für intensive Entwicklungsarbeit.

Der BMW 320si WTCC wurde von BMW Motorsport auf Basis des gleichnamigen Serienmodells entwickelt. Nach dem erfolgreichen Einstand in der Saison 2006 Saison konnten die Ingenieure in München das Fahrzeug für 2007 weiter verbessern. So überrascht es nicht, dass die Nachfrage nach Rennsport-Kits des BMW 320si WTCC, mit dem Kundenteams auf der ganzen Welt in Championaten nach Super2000-Reglement antreten können, gestiegen ist. Bis Anfang 2008 werden über 50 Modelle vom BMW Rennteilevertrieb ausgeliefert sein. In zahlreichen nationalen Meisterschaften hat der BMW 320si WTCC bereits Titel errungen.
 
 

BMW Sauber F1 Team knackt die 100-Punkte-Marke

21.10.2007

Mit den Plätzen fünf und sechs für Nick Heidfeld und Robert Kubica holte das BMW Sauber F1 Team in der zweiten Saison 101 WM-Punkte

Es war eine starke Saison, an deren Ende wir sogar noch die 100-Punkte-Marke geknackt haben. Am Grünen Tisch wurde uns Platz zwei zugesprochen. Doch das bedeutet uns nicht wirklich etwas. Denn wir wissen: Es sind noch vier Autos schneller als wir, und die wollen wir auf der Strecke schlagen. Wir können stolz auf das Erreichte sein – sowohl was die Entwicklung über den Winter als auch was das Entwicklungstempo während der Saison angeht.

 

Bühne frei für die Rennversion des neuen BMW M3 E92

21.05.2008

Im Rahmen der Chicago Auto Show hat BMW die Rennversion des neuen BMW M3 vorgestellt. Angetrieben von einem 485 PS starken Achtzylindermotor wird der beeindruckende Rennwagen ab 2009 in der American Le Mans Series (ALMS) antreten.
Das Fahrzeug basiert auf der vierten Generation des BMW M3, dem Hochleistungssportwagen der BMW M GmbH.

 

 

19.11.2008
Wissenswertes zur FIA WTCC Saison 2008.

Die Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008 ist vorüber. Wir präsentieren Ihnen interessante Zahlen und Fakten rund um die BMW Länderteams. Wussten Sie eigentlich, ...

...dass es die BMW Piloten in diesem Jahr auf sechs Siege gebracht und sowohl in Pau als auch in Oschersleben beide Läufe des Wochenendes gewonnen haben?

...dass BMW 2008 insgesamt 24 Podestplätze erreicht hat?

...dass der BMW 320si WTCC insgesamt bereits 26 Siege in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft verbuchen konnte?

...dass einem BMW Fahrer in 13 von 24 Rennen die schnellste Runde aller Starter gelungen ist?

...dass kein Fahrer in der Tourenwagen-WM bisher so viele Rennen gewonnen hat wie Andy Priaulx und Jörg Müller (je zehn)? Auch im Klassement der schnellsten Rennrunden liegt Müller an der Spitze (elf).

...dass Andy Priaulx bisher 34 Mal in seiner WTCC-Karriere auf dem Podest stand - so oft wie kein anderer Fahrer?

...dass Andy Priaulx mit 347 Zählern in der ewigen Punkterangliste der WTCC auf dem Spitzenplatz liegt?

...dass das BMW Team Italy-Spain seine bisher erfolgreichste WTCC-Saison erlebt hat? Félix Porteiro und Alessandro Zanardi feierten zwei Siege und sammelten gemeinsam 87 Punkte.

...dass Augusto Farfus in Pau mit dem größten je in der WTCC erreichten Vorsprung gewann (+17,851 Sekunden auf Yvan Muller)?

...dass Andy Priaulx in Brands Hatch vor der begeisterten WTCC-Kulisse einen Rennwagen des BMW Sauber F1 Teams pilotierte?

...dass Andy Priaulx in seiner Heimat Guernsey eine eigene Briefmarkenserie gewidmet ist?

...dass Roberto Ravaglia, der heutige Teamchef vom BMW Team Italy-Spain, 1987 im BMW M3 die erste Tourenwagen-WM überhaupt gewann?

02.11.2008

Das BMW Sauber F1 Team bestritt 2008 seine dritte Saison in der Formel 1, der Königsklasse des Motorsports. Die Mannschaft aus München und Hinwil übertraf alle Erwartungen: Am Ende standen 135 WM-Punkte zu Buche, und das BMW Sauber F1 Team präsentierte sich als dritte Kraft.

Das Team trat erneut mit Nick Heidfeld und Robert Kubica als Fahrerduo an, mit den Plätzen vier und sechs für Robert Kubica und Nick Heidfeld.

Der erste Rennsieg war zu Beginn der Saison die ehrgeizige Zielsetzung - und schon beim Grand Prix von Kanada wurde sie erreicht: Robert siegte in Montreal vor Nick. Der Jubel beim BMW Sauber F1 Team kannte im Anschluss keine Grenzen.
 

08.12.2008

Bill Auberlen und Joey Hand werden in der ALMS-Saison 2009 den neuen BMW M3 GTR fahren, den Bobby Rahal und sein Rahal Letterman Team einsetzen

Der BMW GT2 hat seine ersten Runden in Road Atlanta gedreht. Am Steuer des ersten Wagens für das Rahal Letterman Team sass Jörg Müller, der bei kühlen Bedingungen den ersten Tracktest für das designierte amerikanische Einsatzteam des BMW-Sportwagens unternahm. Den Tests in Road Atlanta sollen in der kommenden Woche weitere in Sebring folgen.

Rahal-Letterman bereitete sich damit auf die ALMS-Saison 2009 vor, in der man in einer exzellent besetzten GT2-Klasse auf Panoz, Porsche, Ferrari, Corvette, Ford und Dodge trifft. Einzig Aston Martin fehlt nun nach dem Rückzug.

 

BMW M3 GT2: Platz 4 bei Europa-Premiere

05.10.2009


Jörg Müller und Augusto Farfus fahren bei der Europa-Premiere des BMW M3 GT2 am Sonntag auf dem Nürburgring auf den vierten Gesamtrang.

Beim 41. ADAC Barbarossapreis, dem achten Lauf der Langstreckenmeisterschaft VLN, stand erstmals auch der neue, 485 PS starke BMW M3 GT2 am Start. Pilotiert wurde er von den WTCC-Werksfahrern Jörg Müller und Augusto Farfus. Die beiden konnten im stark besetzten Starterfeld die ersten Führungskilometer verbuchen. Auch im direkten Vergleich der schnellsten Rennrunden war der BMW M3 GT2 auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe.

02.11.2009


Dirk Müller und Tommy Milner vom BMW Rahal Letterman Racing Team haben im BMW M3 GT2 den ersten Lauf der Asian Le Mans Series gewonnen.

 

Dirk Müller (DE) und Tommy Milner (US)vom BMW Rahal Letterman Racing Team haben auf dem „Okayama International Circuit“ in Japan nach 113 Runden mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,292 Sekunden auf das Duo Marc Lieb/Wolf Henzler im Porsche 911 RSR als GT2-Sieger die Ziellinie überquert. Nach dem Doppelsieg in der American Le Mans Series in Road America (US) ist dies der zweite Triumph für den neuen GT-Sportwagen und zugleich der erste in Asien.

FIA-WTCC 2009: Saisonrückblick

23.11.2009


Die Aufholjagd wurde nicht belohnt: BMW verpasste beide WM-Titel 2009.

Die BMW Länderteams haben in der WTCC wieder einmal Kampfgeist bewiesen und den Titelkampf bis zum Saisonfinale spannend gehalten. Am 22. November verfehlte das BMW Fahrerquintett allerdings trotz eines Doppelsiegs im letzten Rennen das Ziel, noch an der Konkurrenz vorbeizuziehen.
Mit 311 Punkten belegte BMW in der Herstellerwertung Platz zwei und blieb damit drei Zähler hinter SEAT. Augusto Farfus (BR) vom BMW Team Germany kam bei den Fahrern mit 113 Punkten als bester BMW Vertreter auf den dritten Rang.

Zehn Siege in 24 Rennen
Am Steuer ihrer BMW 320si WTCC errangen die fünf BMW Länderteam Piloten im Saisonverlauf zehn Laufsiege, erreichten drei Polepositions und fuhren zwölf schnellste Rennrunden.

Der Brasilianer Farfus war mit theoretischen WM-Chancen zum Finale gereist, konnte jedoch den Abstand von 13 Punkten auf Tarquini nicht mehr verringern. Dennoch durfte der 26-Jährige mit seiner Saisonbilanz zufrieden sein: Sechs Mal stand er ganz oben auf dem Treppchen und stellte damit einen neuen Rekord auf. Zudem bescherte er BMW drei Mal die Poleposition. Neben Farfus feierten Andy Priaulx (GB) in Deutschland und Japan sowie Alessandro Zanardi (IT) und Sergio Hernández (ES) - jeweils in Tschechien - weitere Siege für BMW. Farfus' Teamkollege Jörg Müller (DE) fuhr sechs Mal auf das Podium und schrammte mit fünf zweiten Plätzen mehre Male knapp an seinem elften WM-Erfolg vorbei.

Rückblick: BMW in der Formel 1

02.11.2009


Am 1. November bestritt das BMW Sauber F1 Team sein letztes Formel-1-Rennen. Damit endete ein weiteres Kapitel der Erfolgsgeschichte der Marke BMW im Motorsport.

2009 verschoben sich die Kräfteverhältnisse komplett und das BMW Sauber F1 Team fand sich zusammen mit den bisherigen Favoriten plötzlich am Ende des Feldes wieder. Zwei Podestplätze, 36 WM-Zähler und Platz 6 in der Herstellerwertung waren am Ende der Saison die vergleichsweise bescheidene Ausbeute.

In 70 Rennen konnte das BMW Sauber F1 Team einen Doppelsieg (Kanada 2008), 17 Podestplätze, insgesamt 308 WM-Punkte, eine Pole-Position und zwei schnellste Rennrunden feiern.

 

 

BMW triumphiert in der "Grünen Hölle"

17.05.2010

Fünf Jahre nach dem letzten Gesamterfolg errang der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 am Sonntag vor 220.000 Zuschauern den 19. Sieg für BMW beim 24-Stunden-Rennen auf der berühmten Nürburgring-Nordschleife. Das Auto mit den Piloten Jörg Müller (DE), Augusto Farfus (BR), Uwe Alzen (DE) und Pedro Lamy (PT) gewann nach 154 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Das Fahrerquartett bot eine fehlerfreie Leistung, setzte sich gegen die Konkurrenz von Porsche und Audi durch und erkämpfte sich trotz Getriebeproblemen in den letzten drei Stunden den Sieg.
Der zweite Platz ging an den Ferrari 430 GTC des Teams Farnbacher. Rang drei im Gesamtklassement holte der Phoenix-Audi R8 LMS.

 

Kampfgeist mit Platz 7 belohnt
Nach einer beeindruckenden Aufholjagd wurden Dirk Werner (DE), Dirk Müller (DE), Andy Priaulx (GB) und Dirk Adorf (DE) für ihren Kampfgeist belohnt. Nach einem Unfall in Folge eines Ausweichmanövers hatte der zweite BMW M3 GT2 mit der Nummer 26 bereits zu Beginn des Rennens eine Stunde in der Box verloren und war bis auf den 182. Platz zurückgefallen. Runde um Runde arbeitete sich das Quartett bei kühlen, aber trockenen Witterungsbedingungen wieder nach vorne und sah schließlich als Siebter die Zielflagge.

Die beiden privaten BMW Z4 GT3 mit den Startnummern 76 (Hartung/Söderlund/Sandström/Öhlin) von Schubert Motorsport und 69 (Adams/Ludwig/Meier/Grossmann) von Dörr Motorsport machten auf den Plätzen vier und neun das exzellente BMW Ergebnis perfekt. Insgesamt gingen neben dem Gesamtsieg zehn Klassensiege an BMW Teams. Mit diesem Resultat hat BMW seine Stellung als erfolgreichster Hersteller in der Geschichte des Rennens weiter ausgebaut. Von den 198 Teilnehmern waren in diesem Jahr 63 auf BMW Fahrzeugen am Start.

Team BMW Motorsport fährt bei den 24 Stunden von Spa auf die Plätze drei und vier.

01.08.2010

Das Team BMW Motorsport hat beim 24-Stunden-Rennen von Spa-Francorchamps die Plätze drei und vier belegt. Dirk Werner, Dirk Müller und Dirk Adorf legten insgesamt 540 Runden und knapp 3.400 Kilometer zurück, ehe der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 79 am Sonntag mit Werner am Steuer als Dritter und Sieger in der GTN-Klasse die Ziellinie überquerte. Das zweite Auto mit der Nummer 78 und den Fahrern Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy kämpfte sich nach zwei Reparaturstopps noch bis auf Platz vier nach vorn.

 

 

American Le Mans Series.

03.10.2010

Titelgewinn in der GT2-Klasse: BMW Nordamerika schickte erneut zwei BMW M3 GT2 in der American Le Mans Series (ALMS) an den Start.

Die Saison begann mit dem traditionsreichen 12-Stunden-Rennen in Sebring und endete mit einem dramatischen "Petit Le Mans" in Road Atlanta. Platz vier bei diesem Klassiker genügte dem BMW Rahal Letterman Racing Team, um den Titel in der GT Marken- und Teammeisterschaft zu erringen. Zuvor hatte die Mannschaft von Bobby Rahal in Road America ihren zweiten ALMS-Sieg gefeiert.

  

BMW Team Schnitzer siegt beim ILMC-Finale in China

08.11.2010

Jörg Müller und Dirk Werner gewinnen im BMW M3 GT2 beim 1.000-km-Rennen in Zhuhai in der LMGT2-Klasse.

Erfolgreicher Saisonabschluss für das BMW Team Schnitzer beim Finale des Intercontinental Le Mans Cup 2010: Nach 202 Runden sah Schlussfahrer Jörg Müller mit einem Vorsprung von 1:32,141 Minuten auf die Porsche-Piloten Marc Lieb und Richard Lietz die Zielflagge. Es ist der erste Triumph für den BMW M3 GT2 in dieser Spezifikation und zugleich der Premierensieg von BMW Team Schnitzer auf dem chinesischen Festland.

Von Platz drei gestartet legte Müller mit einem guten ersten Stint den Grundstein für den Erfolg. Als er das Steuer am Ende der 39. Runde an seinen Teamkollegen Dirk Werner übergab, fuhr er bereits an der Spitze. Werner verteidigte die Führung und wechselte in Runde 121 zurück auf Müller, der das 1.000-Kilometer-Rennen erfolgreich zu Ende fuhr. Während einige Konkurrenten durch Zwischenfälle zurückgeworfen wurden, konnte der BMW M3 GT2 das Rennen ohne besondere Vorkommnisse absolvieren. Den Gesamtsieg sicherte sich der 908 HDi FAP Diesel-Prototyp von Peugeot mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Diesel-Audi R15 TDI.

Der Sieg in China setzt den Schlusspunkt hinter eine erfolgreiche Saison des BMW M3 GT2. Auf dem Nürburgring feierte das Team BMW Motorsport mit diesem Fahrzeug den Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen. In der American Le Mans Series errang das BMW Rahal Letterman Racing Team in der GT-Klasse einen Laufsieg und gewann die Titel in der Team- und der Herstellerwertung.

WTCC: Enttäuschendes Saisonfinale

22.11.2010

Farfus und Priaulx fahren in einem chaotischen Rennen für BMW in Macau in die Punkteränge. Hernández gewinnt im BMW 320si WTCC die Privatfahrer-Wertung. Die Entscheidung über den WM-Titel war in diesem Jahr schon vor dem Saisonfinale am Grünen Tisch gefallen. Denn die beiden BMW 320si, mit denen Andy Priaulx und Augusto Farfus bei den Rennen in Okayama gefahren waren, wurden vom Internationalen Berufungsgerichts der FIA nachträglich für nicht regelkonform erklärt.

Dazu sagte BMW Motorsport Direktor Mario Theissen: "Das Urteil des FIA Berufungsgerichts kam für uns unerwartet. Die Stewards in Okayama hatten den Einsatz des BMW 320si GBS mit sequenziellem Getriebe gestattet und damit unsere Auslegung des Regelwerks bestätigt. Zudem waren bereits in den vier vorangegangenen Rennveranstaltungen von der FIA abgenommene BMW 320si GBS Fahrzeuge im Einsatz. Dass diese Entscheidung nun nachträglich revidiert wurde und wir damit die in Japan gewonnenen Punkte verlieren, kam für uns mehr als überraschend." So wurde der Fahrertitel zum ersten Mal in der Geschichte der Meisterschaft vorzeitig vergeben: Chevrolet-Pilot Yvan Muller ist der diesjährige Titelträger.

BMW feiert Doppelsieg in Sebring.

Der BMW M3 GT mit der Startnummer 56 und den Fahrern Dirk Müller, Joey Hand und Andy Priaulx hat in der GT-Klasse nach 312 Runden beim traditionsreichen 12-Stunden-Rennen von Sebring triumphiert. Dirk Werner, Bill Auberlen und Augusto Farfus machten im BMW M3 GT mit der Nummer 55 als Zweite den Doppelsieg für BMW Motorsport perfekt.

 

BMW belegt zweiten Platz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

BMW Motorsport hat zwei Wochen nach Rang drei in der GTE-Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans auch beim Heimspiel auf der Nürburgring-Nordschleife einen Podestplatz gefeiert.

Nach der Rekordzahl von 156 Runden überquerte der BMW M3 GT mit der Startnummer 1 vor 250.000 Zuschauern beim 24-Stunden-Rennen in der "Grünen Hölle" als Zweiter die Ziellinie.

Augusto Farfus, Jörg Müller, Uwe Alzen und Pedro Lamy wechselten sich am Steuer ab, zeigten eine starke Leistung und lagen bei der Zieldurchfahrt 4:23 Minuten hinter dem siegreichen Manthey-Porsche mit der Nummer 18. Bis auf eine Kollision in der 24. Runde und die damit verbundene dreiminütige "Stop-and-Go"-Strafe absolvierten die Vorjahressieger ein fehlerfreies Rennen und demonstrierten die Leistungsfähigkeit des BMW M3 GT eindrucksvoll, mussten sich am Ende des Langstreckenklassikers in der Eifel aber dennoch knapp geschlagen geben.

Premiere in Aschheim: BMW M3 DTM absolviert erstes Roll-out.

Das DTM-Projekt von BMW nimmt buchstäblich Fahrt auf: Am Montag absolvierte der neue BMW M3 DTM, mit dem das Unternehmen 2012 sein DTM-Comeback feiern wird, sein erstes Roll-out auf dem BMW eigenen Testgelände in Aschheim. Neben BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt waren zahlreiche Mitarbeiter der Motorsport-Abteilung beim Roll-out des Fahrzeugs dabei, um diesen Meilenstein im Vorbereitungsprogramm auf die DTM-Saison 2012 live mitzuverfolgen. Am Freitag hatte Marquardt den BMW M3 DTM im Rahmen eines Treffens in München den wichtigsten Führungskräften der BMW Group im Detail vorgestellt.

 

Müller und Hand gewinnen für BMW den ALMS GT-Fahrertitel.

Dirk Müller, Joey Hand und das BMW Team RLL sind am Ziel: Mit dem zweiten Platz im achten Lauf der American Le Mans Series auf dem "Laguna Seca Raceway" sammelte das Fahrerduo die nötigen Punkte, um vorzeitig den Titelgewinn in der Fahrerwertung der GT-Klasse perfekt zu machen.

BMW gewinnt auch den ALMS-Herstellertitel.

BMW hat in den USA ein weiteres Kapitel Motorsport-Geschichte geschrieben: Das BMW Team RLL machte beim Saisonfinale der American Le Mans Series (ALMS) am Samstag in Road Atlanta mit dem Gewinn der Herstellerwertung in der GT-Klasse das Triple perfekt. Vor zwei Wochen hatte BMW bereits die Fahrer- und Teamwertung vorzeitig für sich entschieden.

 

 

02.10.2011 / Kundensport

Die Titelentscheidung 2011 im ADAC GT Masters ist gefallen: Mit souveräner und fehlerfreier Fahrt haben sich Dino Lunardi und Alex Margaritis im BMW ALPINA vom LIQUI MOLY Team Engstler nicht nur den Sieg im Samstagsrennen auf dem Hockenheimring, sondern auch den Titel gesichert.

Engstler-Team feiert Titelgewinn in der WTCC

Das Liqui Moly Team Engstler hat seinen bisher größten Erfolg gefeiert und BMW den ersten Titelgewinn mit dem BMW 320 TC beschert: Der Rennstall aus Wiggensbach im Allgäu liegt nach dem Rennwochenende in Shanghai (China) mit 217 Punkten uneinholbar an der Spitze der Privatier-Teamwertung der WTCC.

 

 

BMW Team RLL gewinnt Thriller in Sebring.

Das BMW Team RLL ist erfolgreich in die American Le Mans Series 2012 gestartet. Bei der 60. Auflage des 12-Stunden-Rennens von Sebring überquerte der BMW M3 GT mit der Startnummer 56 nach 307 Runden und einer dramatischen Schlussphase in der GT-Klasse als Sieger die Ziellinie.

 

20.05.2012

Vier BMW Z4 GT3 in den Top-Ten.

BMW kämpft in der „Grünen Hölle“ lange um den Sieg.

Starker Auftritt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Als bestplatzierter BMW Z4 GT3 überquerte die Startnummer 29 mit den Fahrern Bas Leinders, Markus Palttala und Maxime Martin auf Rang vier die Ziellinie. Für das belgische Privatteam Marc VDS Racing war es ein erfolgreicher erster Aufritt beim Langstreckenklassiker in der „Grünen Hölle“.

 

21.10. 2012

BMW krönt traumhaftes DTM-Comeback.

Die Sensation ist perfekt: Bruno Spengler hat durch seinen vierten Saisonsieg am Steuer seines BMW Bank M3 DTM im zehnten und letzten DTM-Rennen des Jahres die fantastische Comeback-Saison von BMW Motorsport mit dem Gewinn des Fahrertitels gekrönt. Gleichzeitig sicherte sich BMW in Hockenheim (DE) den Spitzenplatz bei den Herstellern. In der Teamwertung steht nach dem Finale das BMW Team Schnitzer ganz oben. Augusto Farfus, der von der Poleposition gestartet war, schloss die Saison als Dritter ebenfalls auf dem Podest ab. Gary Paffett (Mercedes), der als Gesamtführender ins Rennen gegangen war, kam als Zweiter ins Ziel.

BMW DTM 2013

Starker Abschluss

21.10.2013


BMW-Pilot Timo Glock feiert beim Saisonfinale seinen ersten DTM-Sieg. BMW Motorsport verteidigt seinen Herstellertitel. Augusto Farfus beendet die Saison auf dem zweiten Platz.

Timo Glock heißt der große Gewinner des Regen-Krimis beim DTM-Saisonfinale in Hockenheim. Der BMW Team MTEK Pilot fuhr bei schwierigen Bedingungen vom vierten Startplatz ein starkes Rennen und überquerte nach 41 Runden als Erster die Ziellinie. Damit sicherte der ehemalige Formel-1-Pilot Glock dem BMW Team MTEK in seinem erst zehnten DTM-Rennen den ersten Sieg. Bruno Spengler schaffte als Dritter in seinem BMW Bank M3 DTM ebenfalls den Sprung auf das Podium.

 

BMW VLN 2013

Das Rennsport-Wochenende

29.10.2013


BMW Z4 GT3 zum Abschluss der VLN-Saison noch einmal auf dem Podium.

VLN: beim Finale auf dem Podium
Der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 2 von Uwe Alzen, Philipp Wlazik und Niclas Kentenich hat das letzte Saisonrennen der VLN Langstreckenmeisterschaft auf der Nürburgring-Nordschleife mit einem Podestplatz beendet. Das Trio kam beim 38. DMW Münsterlandpokal nach vier Stunden auf dem dritten Rang ins Ziel.

Henry Walkenhorst, Ralf Oeverhaus und Stefan Aust erreichten im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 125 den siebten Platz. Zum Ende der Saison feierten die BMW Sports Trophy Teams noch einmal acht Klassensiege. Rolf Derscheid und Michael Flehmer sicherten sich in ihrem BMW 325i den Gesamtsieg in der VLN Produktionswagen Trophäe.

BMW ALMS 2013

Aus dem Stand siegfähig

24.10.2013


Debütsaison des BMW Z4 GTE endet mit zweiten Plätzen in der Fahrer-, Team- und Herstellerwertung.

Das BMW Team RLL hat zum Abschluss der Saison 2013 der American Le Mans Series (ALMS) beim "Petit Le Mans" in Road Atlanta die Plätze zwei und vier belegt. Mit der 16. Auflage des 1000-Meilen-Rennens in Braselton ging die Debütsaison des BMW Z4 GTE zu Ende. Das BMW Team RLL erreichte Rang zwei in der GT-Teamwertung, BMW kam bei den Herstellern ebenfalls auf den zweiten Platz. Dirk Müller wurde Zweiter in der Fahrerwertung.

 

   
   
Mobile Tradition
Detailliertere Informationen und Bestellungen historischer BMW Motive finden Sie unter http://www.historischesarchiv.bmw.de

BMW Motorsport - Chronologie der Erfolge

Bilder

BMW Motorsport - Chronologie der Erfolge
Ab 1919
Ab 1954
Ab 1970
Ab 1980
Ab 1990
Ab 2000
Ab 2001
Ab 2002
BMW Motorsport Team Schnitzer

  

 

 

 

Rennerfolge des BMW Motorsport Team Schnitzer

1963

Erste motorsportliche Betätigung der Brüder Josef und Herbert Schnitzer auf einem Fiat

1964

Josef Schnitzer modifiziert BMW Zylinderköpfe und fährt mit dem BMW 1800 Ti Rennen

1966

Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch J. Schnitzer auf BMW 2000 Ti
1968
Gewinn der Deutschen Meisterschaft durch J. Schnitzer auf BMW 2000 Ti

1969

Gewinn der Europameisterschaft durch E. Furtmayr auf Schnitzer BMW 2002 Ti

1970

Gewinn der Europameisterschaft durch E. Furtmayr auf Schnitzer BMW 2,8 CS

1971

Gewinn der Europameisterschaft durch W. Brun auf
Schnitzer BMW 2,8 CS
1972
Sieg beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring durch R. Stommelen, J. Fitzpatrick und H. Heyer

1973

Beteiligung an der Europa-Tourenwagenmeisterschaft.
J. Schnitzer konstruiert den Schnitzer BMW Motor Typ 20-4 mit Schnitzer 4-Ventil-Zylinderkopf

1974

Sieg beim 6-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring durch
H. Ertl und A. Krebs
1975
Gewinn der Formel 2 Europameisterschaft durch J. Laffite auf einem Martini mit Schnitzer BMW Triebwerk.

1976

Teilnahme an den schwersten Langstreckenrennen der Welt, den Läufen zur Marken-Weltmeisterschaft mit dem BMW Schnitzer Coupé, wobei zwei Siege und zahlreiche Plazierungen BMW die Vizeweltmeisterschaft sicherten.
1976
Entwicklung des Schnitzer 1,4 Ltr. Turbomotors aus dem Schnitzer BMW Motor 20-4

1977

Einsätze mit dem BMW Schnitzer 2002 Turbo bei der Deutschen Rennsportmeisterschaft
Im Auftrag des zweitgrößten Automobilherstellers der Welt, der Firma Toyota, wird ein Gruppe 5 Rennwagen mit Turbo-Motor entwickelt.

1978

Gewinn der Deutschen Rennsportmeisterschaft mit H. Ertl auf Schnitzer BMW 320 Turbo
1979
Dritter Platz in der Deutschen Rennsportmeisterschaft durch M. Winkelhock auf dem Schnitzer BMW 320 Turbo

1980

Zweiter Platz in der Deutschen Rennsportmeisterschaft durch H.-J. Stuck auf Schnitzer BMW 320 Turbo.

1981

Teilnahme an der Deutschen Rennsportmeisterschaft mit dem 800 PS starken Schnitzer BMW M1 Gruppe: 5 Siege bei einzelnen Läufen
1982
Teilnahme an der Deutschen Rennsporttrophäe mit den Fahrern H.-J. Stuck und Prinz Leopold von Bayern auf BMW M1 Gruppe 4

1983

Tourenwagen-Europameister mit D. Quester

1986

Tourenwagen-Europameister mit R. Ravaglia

1987

Tourenwagen-Weltmeister mit R. Ravaglia
1988
Tourenwagen-Europameister mit R. Ravaglia

1989

Deutscher Tourenwagenmeister mit R. Ravaglia
Italienischer Tourenwagenmeister mit J. Cecotto

1990

Doppelsieg beim 24hRennen Spa/Francorchamps
Italienischer Tourenwagenmeister mit R. Ravaglia
Deutscher Tourenwagen-Vizemeister mit J. Cecotto
1991
Teilnahme an der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft mit den Fahrern J. Cecotto, J. Winkelhock und K. Nissen auf BMW M3 Plazierungen:

2. Platz in der Teamwertung
3. Platz J. Cecotto in der Fahrerwertung
7. Platz J. Winkelhock in der Fahrerwertung
11. Platz Kris Nissen in der Fahrerwertung

Sieger beim 24-Stunden Rennen am Nürburgring mit
K. Nissen, J. Winkelhock und A. Hahne
1991
Sieg beim Macau GuiA Race durch E. Pirro

Nissan Mobil Serie Neuseeland: Sieg bei den 500 km von Wellington durch E. Pirro und J. Winkelhock

2. Platz bei den 2 ½ Stunden von Pukekohe durch E. Pirro und J. WinkelhockGesamtsieger bei der Nissan Mobil Serie
1992
Teilnahme an der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft mit R. Ravaglia, J. Winkelhock und A. Heger auf BMW M3
3. Platz in der DTM-Teamwertung
2. Platz beim 24-Stunden Rennen am Nürburgring durch J. Winkelhock, A. Heger und A. Hahne
2. Platz beim 24-Stunden Rennen in Spa/Francorchamps durch J. Winkelhock, A. Heger und E. van de Poele
1992
Dreifachsieg beim Macau GuiA Rennen mit E. Pirro, J. Winkelhock und R. Ravaglia
Sieg beim 2 ½ Stunden Rennen in Pukekohe durch E. Pirro und R. Ravaglia

1993

Gewinner und Vizemeister der Fahrermeisterschaft in der BTCC durch J. Winkelhock und S. Soper auf BMW 318i FIA Class II
Gewinn der BTCC Team-Meisterschaft
1993
2. und 3. Platz beim Macau GuiA Rennen durch J. Winkelhock und E. Pirro
Dreifachsieg beim Tourenwagenrennen in Sentul (Indonesien) durch E. Pirro, J. Winkelhock und S. Soper

1994
Teilnahme an der Britischen Tourenwagen Meisterschaft mit S. Soper und J. Winkelhock auf BMW 318i FIA Class II sowie erstmalige Teilnahme an der

Japanischen Tourenwagen Meisterschaft mit S. Soper und Prinz Leopold von Bayern auf BMW 318i FIA Class II

Sieger der Nationenwertung beim Tourenwagen-Weltfinale in Donington (GB)

Sieger der Asien Pazifik Tourenwagen Meisterschaft

Doppelsieg im ersten und zweiten Lauf im Macau GuiA Rennen durch J. Winkelhock

Sieg im ersten Lauf beim Rennen in Wellington (Neuseeland) durch J. Winkelhock

1995
Gewinn der Japanischen Supertourenwagen-Meisterschaft
Gewinn an der Deutschen Meisterschaft der STW mit den Fahrern J. Winkelhock und P. Kox

1996

Teilnahme an der der BTCC mit J. Winkelhock, R. Ravaglia und P. Kox auf BMW 320i FIA Class II2. Platz in der Marken- und der Teamwertung
1997
Vize-Weltmeister des internationalen FIA GT-Cups mit den Fahrern S. Soper und J.J. Lehto auf McLaren-BMW F1 GTR und Vize-Weltmeister in der Teamwertung
1998
Deutscher Supertourenwagen-Meister (STW) mit J. Cecotto auf BMW 320i FIA Class II Gewinn der Teamwertung in der Supertourenwagen-Meisterschaft (STW)
1999
Gesamtsieg beim 24 h Rennen von Le Mans mit den Fahrern Winkelhock, Martini, Dalmas auf BMW V12 LMR
2000
Vize-Meister in der Teamwertung der American Le Mans Series (ALMS) auf BMW V12 LMR

2001
Doppelsieg in der Fahrerwertung der American Le Mans Series (ALMS) mit den Fahrern J. Müller (1.) sowie
J. J. Lehto (2.) auf BMW M3 GTR sowie Gewinn der Teamwertung
2002
Vizemeister in der Fahrerwertung der ETCC (European Touring Car Championship) mit Jörg Müller sowie Vizemeister in der Herstellerwertung mit Jörg Müller und Dirk Müller auf 2 BMW 320i
2003
Vizemeister in der Fahrerwertung der ETCC (European Touring Car Championship) mit Jörg Müller sowie Vizemeister in der Teamwertung mit Jörg Müller und Dirk Müller auf 2 BMW 320i
2004

Doppelsieg beim 24h Rennen auf dem Nürburgring mit den Fahrern: Dirk Müller, Jörg Müller, Hans-Joachim Stuck und Pedro Lamy (1. Platz) sowie Boris Said, Duncan Huisman, Hans Joachim Stuck und Pedro Lamy (2. Platz) auf zwei BMW M3 GTR.
2004
Vizemeister in der Fahrerwertung der ETCC (European Touring Car Championship) mit Dirk Müller sowie Vizemeister in der Teamwertung mit Jörg Müller und Dirk Müller auf 2 BMW 320i

2004

Schnitzer Motorsport feiert Doppelsieg in Macau, Jörg Müller hat mit seinem Sieg beim Guia Race im Rahmen des spektakulären Macau Grand Prix Geschichte geschrieben.

Als erstem Fahrer in der Geschichte der Veranstaltung ist es dem 35-Jährigen gelungen, sowohl das Formel-3- als auch das Tourenwagenrennen auf dem anspruchsvollen Stadtkurs zu gewinnen.BMW Motorsport Direktor Mario Theissen gratulierte nach Erhalt der Neuigkeiten: "Nach dem Gewinn der Europameisterschaft in der Marken- und Teamwertung und der Independents Trophy nun hier in Macau einen Doppelsieg zu erzielen, ist für uns ein fantastisches Ergebnis. Zusammen mit dem Doppelsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und dem Klassensieg in Spa haben wir für BMW in der Tourenwagensaison 2004 ein großartiges Ergebnis erreicht. Gratulation an das Einsatzteam von BMW und Schnitzer Motorsport, und besonders an Jörg Müller, der hier als erster Fahrer das Formel-3-Rennen und das Guia Race gewann.

20.11.05 - Macau (China)

Beim spannenden Saisonfinale der FIA World Touring Car Championship in Macau hat sich Andy Priaulx (GBR) vom BMW Team
UK den Weltmeistertitel gesichert. Der 31-Jährige belegte in beiden Rennen auf dem "Guia Circuit" den zweiten Platz und
verdrängte damit BMW Team Deutschland Fahrer Dirk Müller (Burbach), der als WM-Führender nach China gereist war,
noch von der Spitze der Fahrerwertung. Priaulx hat nach 20 Rennen 101 Punkte auf dem Konto, Dirk Müller folgt mit 86 Zählern
auf Rang zwei.

2005

Das Team BMW Motorsport hat beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einen weiteren Triumph eingefahren. Beim letzten großen Auftritt des BMW M3 GTR siegten Duncan Huisman, Pedro Lamy, Andy Priaulx und Boris Said vor ihren Teamkollegen Dirk Müller, Jörg Müller und Hans-Joachim Stuck. Für BMW ist es bereits der 18. Gesamtsieg in der "Grünen Hölle" - und der achte Doppelerfolg.

WTCC 2006

BMW brachte zwei seiner neuen 320is E90 mit nach Vallelunga. Neben dem BMW Team Deutschland unternahm auch das BMW Team Italy-Spain Probefahrten mit dem 2006er Fahrzeug. Jörg und Dirk Müller sowie Alessandro Zanardi absolvierten dabei reichlich Testkilometer. "Das neue Auto hat viel Potenzial", so Jörg Müller. "Es reagiert präziser als sein Vorgänger. Die Entwicklung des neuen Autos ist eine Herausforderung für uns, weil wir damit bei Null anfangen, während der E46 nach S2000-Reglement auf der Supertourenwagen-Version basierte."
 

19.11.2006

Schnitzer Motorsport feiert Sieg in Macau

Jörg Müller vom BMW Team Germany musste sich seinem Markenkollegen nur um einen Punkt geschlagen geben. Der 37-Jährige gewann den zweiten Lauf auf dem „Guia Circuit“ nachdem er in Lauf eins als Sechster ins Ziel gekommen war. In der Herstellerwertung hat BMW zum Saisonende 254 Punkte auf dem Konto und einen Vorsprung von 19 Punkten auf Verfolger SEAT. Auch in dieser Meisterschaft gelang somit die Titelverteidigung.
 

20.11.2007

 

Unfälle in Macau machen WM-Hoffnung für Schnitzer zunichte

Freilassing/Macau, 18. November 2007. Nach viel Pech in den beiden entscheidenden Rennen der Tourenwagen-WM in Macau hatten die Fahrer des Freilassinger Schnitzer Teams im Kampf um den Titel das Nachsehen. Augusto Farfus (BRA) war mit zehn Punkten Rückstand auf den alten und neuen Weltmeister Andy Priaulx (GBR) in die ehemalige portugiesische Kolonie gereist. Der 24-Jährige musste sich schließlich mit dem vierten Platz in der Fahrerwertung zufrieden geben. Sein Teamkollegen Jörg Müller (Hückelhoven) schloss die Saison auf Rang sieben ab.

 

16.11.2008

 

Enttäuschendes Ergebnis für Schnitzer Motorsport in Macau

Freilassing/Macau. Es hätte für das Freilassinger Schnitzer Team ein versöhnlicher Abschluss einer schwierig verlaufenen Saison werden können: Augusto Farfus lag in Macau bis zur letzten Runde des 24. Laufs der FIA World Touring Car Championship in Führung und war auf dem besten Weg, seinen dritten Saisonsieg zu feiern. Der Triumph blieb der Schnitzer-Mannschaft jedoch verwehrt. Augusto Farfus konnte seinen BMW 320si WTCC in einer der engen Kurven im Mittelteil des legendären „Guia Circuit“ nicht mehr halten und schlug in die Leitplanke ein.
Dank seiner fünf WM-Punkte aus dem ersten Rennen gelang es Augusto Farfus, in der Fahrer-Weltmeisterschaft noch an Jörg Müller vorbeizuziehen. Mit 63 Zählern schließt er die Saison als Sechster ab, Jörg Müller folgt drei Punkte dahinter auf Rang sieben.

22. 11. 2009

Augusto Farfus und Jörg Müller holten im zweiten Rennen von Macao einen BMW Doppelerfolg, doch der WM-Titel geht 2009 an Gabriele Tarquini im SEAT.

Der letzte Rennerfolg des Jahres ging hingegen an BMW: Farfus, der nach dem ersten Macao-Lauf aus dem Titelrennen ausgeschieden war, siegte zum Saisonende vor Teamkollege Jörg Müller (BMW) und dem entthronten Champion Yvan Muller (SEAT).

Freude und Enttäuschung liegen eng beieinander

"Für uns verlief insbesondere der erste Teil der Saison schwierig, ehe wir wieder den Anschluss herstellen konnten. Hier in Macao war das erste Rennen für uns bereits kurz nach dem Start entschieden, als unsere Konkurrenten an uns vorbeizogen. Damit war es Augusto Farfus nicht mehr möglich, in den Kampf um den Fahrertitel einzugreifen", erläutert Theissen nach den Sprintrennen.

"Im abschließenden Lauf war trotz des Doppelerfolgs vom BMW Team Germany keine Wende in der Herstellerwertung mehr möglich", so Theissen - gefeiert wurde bei BMW aber trotzdem: "Es ist schön, diese lange Saison mit einem Sieg abzuschließen. Sechs Einzelerfolge sind keine schlechte Bilanz - allerdings würde ich sie lieber gegen den WM-Titel eintauschen wollen", gibt Farfus zu Protokoll.

 

 

 

16.05.2010

Schnitzer Motorsport holt sich den fünften Gesamtsieg
beim 24h Rennen am Nürburgring

 

Bei den 24 Stunden auf dem Nürburgring feierte das Team 2010 ein triumphales Comeback. Fünf Jahre nach dem jüngsten Gesamterfolg errang der BMW M3 GT2 mit der Startnummer 25 den 19. Sieg für BMW. Das Auto mit den Piloten Jörg Müller, Augusto Farfus, Uwe Alzen und Pedro Lamy gewann nach 154 Runden auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Das Auto mit der Nummer 26 kam nach einer beeindruckenden Aufholjagd auf Rang sieben ins Ziel. Bei der Rückkehr nach Le Mans kam das Team BMW Motorsport mit dem BMW M3 GT2 (Nummer 78) auf Rang sechs in der LM GT2-Kategorie

Erfolge feierte Schnitzer Motorsport 2010 auch im Intercontinental Le Mans Cup: Beim Finale in Zhuhai sicherten sich Jörg Müller und Dirk Werner den Sieg in der LM GT2-Klasse und feierten den ersten Triumph für den BMW M3 GT2 in dieser Spezifikation.

 

 

 

22.10.2012

DTM 2012 Finale Hockenheim: Das BMW Team Schnitzer krönt sich zweimal

 

Das DTM-Saisonfinale 2012 wird der Schnitzer-Truppe sicherlich über Jahre im Gedächtnis bleiben. In Hockenheim beim Titel-Showdown der DTM sicherte sich die BMW-Truppe um ihren Team-Chef Charly Lamm den Fahrertitel mit Bruno Spengler. Zudem zog Schnitzer in der Teamwertung am HWA Team von Mercedes vorbei und machte den zweiten Titel perfekt. Als i-Tüpfelchen wurde BMW zudem noch Meister unter den Herstellern.